Nur ein paar Flugstunden vom mitteleuropäischen Festland entfernt, inmitten des Atlantik und im Herzen des Kanarischen Archipels liegt sie: Gran Canaria, die mit etwa 700.000 Menschen, von denen allein 500.000 in Las Palmas leben, die am dichtesten besiedelte der Kanarischen Inseln ist.

Gran Canaria – die größte der Kanarischen Inseln

Lediglich 200 km vom afrikanischen Kontinent entfernt aber trotz der Distanz von 1.300 km dennoch zu Spanien gehörend befindet sich die mit ihrem Längsdurchmesser von nur 48 km und 45km von Ost nach West beinahe kreisrunde Insel, die besonders bei Last Minute Urlaubern sehr beliebt ist.

„Die Insel Gran Canaria zeichnet sich vor allem durch ihr herrlich warmes Klima aus, selbst im Winter herrschen hier noch frühsommerliche Temperaturen zwischen 19 und 24°C. Die niedrigsten gemessenen Grad waren kaum weniger als 15°C nachts.

Auch das Wasser ist daher mit bis zu 24°C angenehm. Besonders auf Gran Canaria ist die Konstellation unterschiedlichster Klimaregionen, denn während einige Urlauber an den Stränden die warme Mittagssonne genießen, toben etliche hundert Höhenmeter weiter Kinder im Schnee des Gebirges.“

Dominierend auf der Insel Gran Canaria, die vulkanischen Ursprungs ist, sind der 1949 m hohe Pico de las Nieves (Schneegipfel) und der Roque Nublo (Wolkenfels), von denen aus sich strahlenförmig mehr als 20 Barancos (Erosionstäler) und Schluchten bis hinab zu den Küsten erstrecken.

Golfinteressierte können übrigens in den Villas Salobe schöne Golfferien verbringen. Gran Canaria bietet viele interessante Golfplätze.

Wer als Urlauber einen Sonnenuntergang wie den von dem Dichter beschriebenen am eigenen Leib erleben möchte, der ist auf Gran Canaria bestens aufgehoben.

Die Westküste mit seinen braunen, kargen Gebirgslandschaften, zerklüfteten Felswänden und der dünnen Besiedelung bietet besonders viel Raum, die Natur beispielsweise durch Wandern zu erkunden.

Die Nordseite hingegen ist ausgesprochen üppig grün und dadurch, dass dort landwirtschaftlich noch sehr viel gearbeitet wird, sehr traditionsverwurzelt. Der Süden Gran Canarias, der auch unter dem Namen Costa Canaria bekannt ist, hingegen besteht zum größten Teil aus einer Halbwüste mit riesigen Sanddünen. Der 17km lange goldgelbe Sandstrand lädt zum Baden und Sonnen ein.

Ebenso wechselseitig wie das Klima ist auch die Vegetation: Von Dickblattgewächsen wie zum Beispiel der bis zu zwei Meter hohen Kandelaberwolfsmilchpflanze oder mythischen Pflanzen wie dem Drachenbaum im Süden über Lorbeer- und Kiefernbäume bis hin zum Hibiskus und Bananenplantagen im Norden gibt es dort einiges zu entdecken.

Auch die Tierwelt der Insel ist besonders in Bezug auf seine gefiederten Arten einmalig, da sich hier europäisch-mediterrane wie zum Beispiel Falken oder Kolkraben mit afrikanisch-saharischen Arten wie dem Pico picapinos mischen.

Gran Canaria – Sehenswürdigkeiten

Historisch hat Gran Canaria sehr viel zu bieten. Etliche Stätten der Guanchen, der Ureinwohner dieser Insel, sind bis heute noch erhalten und lassen den Betrachter in eine Welt versinken, wie sie gegensätzlicher zu unserer heutigen kaum sein könnte.

Die beste Einführung in die untergegangene Welt der Altkanarier bietet das Museo Canario in Las Palmas, wo man sich durch die riesige Sammlung altkanarischer Mumien und Tongegenstände einen ersten Einblick in die damalige Geschichte holen kann.

Kamel Safari auf Gran Canaria

Kamel Safari auf Gran Canaria

Anschaulich vor Augen führen kann man sich das Leben der Ureinwohner der Insel, wenn man das im Süden der Insel gelegene Mundo Aborigen besichtigt, ein rekonstruiertes Dorf, in dem über 100 lebensgroße Figuren Szenen aus dem damaligen Alltagsleben darstellen.

Sehr sehenswert in diesem Zusammenhang ist auch die Nekropole La Guancha, welche Reste einer Totenstadt beherbergt oder die Roque Bentaiga und Cueva del Rey, eine Kultstätte und Königshöhle.

Im ethnologischen Museum Museo Castillo de la Fortaleza erfährt man viel über den geschichtlichen Hintergrund, der am Fortaleza Grande, dem vermeintlichen Schauplatz des „letzten Gefechts“ zwischen den Inselbewohnern und den Spaniern, noch verdeutlicht wird.

Höhlenbegeisterte können die Cenobio de Valerá, ein weitverzweigtes Höhlensystem in imposanter Lage, die Cueva Pintada, eine mit geometrischen Mustern bemalte Höhle oder die Lomo de los Letreros, wo sich Felsinschriften befinden, erkunden.

Kommerziellere Attraktionen, die sich weniger auf die historischen Begebenheiten Gran Canarias beschränken, sind

    – der Palmitos-Park, in dem man ein Vogel-, Schmetterlings- und Fischparadies bewundern kann,
    – der Parque de Crocodilos (Krokodilpark) mit vielen exotischen Tieren,
    – Sioux-City, eine nachgebaute Westernstadt mit einmaliger Show,
    – der Parque de Atracciones (Holiday World), ein großer Vergnügungspark mit breitgefächerten Angeboten,
    – dem Ocean Park, einem riesigen Wasserpark,
    – dem Gran Karting Club mit der längsten Go-Kart-Piste Spaniens oder dem Aeroclub nördlich von San Agusti­n, der einen Inselrundflug anbietet.

Außerdem sollte man unbedingt an einer Kamel-Safari teilgenommen oder im Submarino eine Fahrt im U-Boot zum Meeresgrund genossen haben.

Das Casino bietet zudem Glücksspiele aller Art, der Casino Palace sogar ein Varieté und wer gerne feiern geht erlebt auf dem Höhlenfest, dem mittelalterlichen Fest bei Castillo de Agüimes oder den 1.001orientalischen Nächten bei einem „magischen“ Abendessen im El Pinillo sein blaues Wunder.

Sehr interessant ist auch der Besuch des Museo del Ron, wo man eine Rumfabrik besichtigen kann.

Gran Canaria – Essen und Trinken

Die kanarische Küche ist stark von der iberischen Halbinsel und afrikanischen Einflüssen bestimmt. Bedingt durch die Insellage sind Hauptbestandteil beinahe jeder Mahlzeit Fisch oder andere Meerestiere.

Die kanarische Küche ist stark von der iberischen Halbinsel und afrikanischen Einflüssen bestimmt.

„Dass die Insel zu Spanien gehört merkt man daran, dass hier ebenso wie in den anderen Mittelmeerländern sehr viel mit Knoblauch und Olivenöl zubereitet wird.“

Typische Gerichte sind zum Beispiel der Puchero canario, bei dem mehrere Sorten Fleisch mit Paprikawurst, Schinken und verschiedenen Gemüsesorten wie Kichererbsen, Kürbis und Maiskolben verwendet und mit Nelken und Safran verfeinert werden.

Eine besondere Spezialität ist Conejo en Salmorejo, in Wein- und Knoblauchmarinade gelegtes Kaninchen.

Zu den Hauptgerichten werden meist Papas arrugadas, kleine, in Meersalz gegarte Kartoffeln, die mit der Schale verspeist werden und Mojo, eine Tunke deren Grundsubstanzen Knoblauch, Cilantro (Koriandergrün), Salz, Essig und Öl sind, gereicht.

Grundsätzlich wird zu jedem Essen ein Ensalada mixta (gemischter Salat) serviert. Dazu trinkt man gewöhnlich Mineralwasser, Festlandwein oder auch Bier.

Ein spezieller Leckerbissen ist die Bienmesabe, ein Dessert aus Mandeln, Zucker und Eiern oder frische exotische Früchte. Perfekt abgerundet ist eine Mahlzeit dann durch einen Café solo.

Top Verbindungen, auch Last Minute, nach Gran Canaria von vielen deutschen Flughäfen

Zu erreichen ist die Insel am besten durch Flugzeuge, die mehrmals täglich den Flughafen „Gando“, der 20km von Las Palmas und 30km von Playa del Inglés entfernt ist, ansteuern.

Im Hafen von Las Palmas machen auch viele Kreuzfahrtschiffe Halt. Mit Autofähren kann man dann entweder nach Gran Canaria selbst oder auch zu den Nachbarinseln Teneriffa, Fuerteventura und Lanzarote übersetzen.

Auch auf dem Landweg kann man nach Gran Canaria reisen, jedoch ist diese Möglichkeit nicht nur die aufwendigste, sondern auch sehr teuer. Zielpunkt ist hier die Stadt C’diz an der Sürwestküste Spaniens.

Wegen des ganzjährig sehr milden Klimas gibt es für Sonnenliebhaber keinerlei Beschränkungen, eine Anreise ist also jederzeit gleichermaßen empfehlenswert.

Beachten bei einer Einreise nach Gran Canaria muss man die Zeitumstellung, die allerdings sehr gering ist: Die Uhr muss um eine Stunde zurückgestellt werden.

Es gibt hier ein dichtes Busnetz, das nicht nur den südlichen mit dem nördlichen Inselpart verbinden, sondern auch von den Touristenzentren aus nach Las Palmas fahren, von wo aus man Anschluss an sämtliche Anbindungen hat.

Wer sich nicht von den Fahrzeiten abhängig machen will, sollte sich einen Leihwagen mieten, der am Flughafen und in den Touristenzentren relativ leicht zu bekommen ist.

Allerdings empfiehlt es sich wegen der zum Teil sehr hohen Differenz einen Preisvergleich zu machen oder den Mietwagen gleich in Deutschland reservieren zu lassen.

Verkehrsanbindung auf Gran Canaria

Will man den Nachbarinseln Teneriffa, Fuerteventura oder Lanzarote einen Besuch abstatten, sollte man das Angebot der Autofähren nutzen.

Gran Canaria – Kultur und Lebensweisen

Die Kultur und auch der Lebensstil der Kanarier ist eine ebenso bunte und vielfältige Mischung wie auch das Klima.

Bedingt dadurch, dass sie in der Vergangenheit von Spanien erobert worden sind weisen sie dafür typische Merkmale auf wie beispielsweise die Lebensfreude, Ausgelassenheit und das Temperament, was sich besonders bei ihren zahlreichen Festen, allen voran der Karneval, bemerkbar macht.

Wie beinahe alle Südländer sind auch die Bewohner Gran Canarias zum Großteil sehr gläubig, weswegen sie sehr viele kirchliche Feiertage auch prächtig auf den Straßen feiern wie zum Beispiel den Fronleichnamszug, den Umzug der Heiligen Drei Könige oder den Tag des Heiligen Jakob, des Schutzheiligen Spaniens, an dem in mehreren verschiedenen Orten gleichzeitig Straßenfeste und Ringkämpfe abgehalten werden.

„Außerhalb dieser Festtage aber stoßen Urlauber oft auf eine ihnen gänzlich unbekannte Gelassenheit und stoische Ruhe, mit der einfach in den Tag hinein gelebt wird.

Der Grundsatz „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe gleich auf morgen“ passt wie die Faust auf’s Auge“. Zeitdruck oder Stress scheint hier gänzlich unbekannt, was manchen Besuchern zunächst recht sonderbar anmuten mag, aber nach einer Weile zu einem Grad der Entspannung führt, wie er anderswo kaum möglich ist.“

In der Vergangenheit wanderten viele der Kanarier nach Afrika aus, weil sie sich dort bessere Lebenschancen erhofften, kehrten aber teilweise wieder zurück, so dass die Kultur auf Gran Canaria auch stark afrikanisch geprägt ist.

Dies erkennt man wieder am Karneval, de mit seinen Masken und Tänzen sehr an die ursprünglich afrikanische Abstammung erinnert.

Angesagte Strände auf Gran Canaria

Wer einen Badeurlaub auf Gran Canaria anstrebt, sollte darüber informiert sein, welche Strände sich dazu besonders eignen.

Da wären zum Einen der künstlich angelegte Playa de Tarajalillo mit seinem dunklen Sand und der Playa del Águila am dunklen, teilweise steinigen „Strand des Adlers“, die sich beide auf Grund von den günstigen Windverhältnissen hervorragend zum Surfen eignen.

Dunklen Sand und Steine am Strand der Playa del Águila auf Gran Canaria

Dunklen Sand und Steine am Strand der Playa del Águila auf Gran Canaria

Zum Anderen wären da noch der Playa de San Agustín, der etwa 600 m lang und 50 m breit ist und dessen Besonderheit ein vorspringender Fels ist, der an der Ostseite der Bucht vor starker Brandung schützt und somit nahezu gefahrloses Baden ermöglicht.

Hier können auch ungeübtere Surfer ihrem Hobby nachgehen.

„Zudem gibt es noch den Playa del Inglés, der zusammen mit dem Playa de Maspalomas über 7km lang ist und täglich gereinigt wird. Er fällt bei Ebbe flach ins Meer ab und gibt die Möglichkeit des FKK-Badens an einem extra dafür reservierten Strandabschnitt. Sehr schön sind hier außerdem die vielen Dünen und Mulden, die dem Urlauber eine gewisse Privatsphäre ermöglichen. 25ha stehen hier unter Naturschutz.“

Der Strand Montaña Arena ist unter der Woche so gut wie menschenleer, am Wochenende bildet er das geheime Ziel vieler Kanarier. Von ihm aus gelangt man sehr gut zu den Stränden Playa Triana und Playa Llano de los Militares.
Inspiriert von den Bahamas wurde an der Playa de la Verga ein 300m langer schneeweißer Sandstrand aufgefüllt, der mit seiner Beschaffenheit das Meer türkisblau erstrahlen lässt und somit ein echt karibisches Flair erschafft.

Ganz nach kubanischem Vorbild wurde der Playa de Amadores errichtet, der ebenfalls durch einen weißen Sandstrand imponiert und über 40Läden und Restaurants an der Küstenpromenade entlang beherbergt.

Touristisches Zentrum ist der Playa del Cura, der durch seinen 150m langen Kiesstrand und den vielen Discos und Kneipen besticht.

Genau das Gegenteil davon ist der Ruhe ausstrahlende Playa de Taurito mit seiner windgeschützten Bucht. Er ist nicht leicht zu erreichen und bietet bislang keinerlei Animation. Wer dies sucht, sollte sich in eines der naheliegenden Luxushotels begeben.

Kletterer sind am Strand von Veneguera bestens aufgehoben, da der etwa 500m breite Kiesstrand unter günstigen Ebbebedingungen die Möglichkeit bietet, vorbei an Las Canteras und Cerillo oder auch, wenn man entsprechend geübt ist, zum südlich angrenzenden Playa de Perchel zu gelangen.

Gelegenheit zu einer abenteuerlichen Übernachtung am Strand gibt der Playa del Asno, ein 200m langer Fels- und Steinstrand mit einem riesigen Felsvorsprung, der in solchen Fällen Unterschlupf gewährt. Allerdings existieren hier keinerlei Restaurants, Imbissbuden oder sonstiges.

Im Naturschutzgebiet von Güi Güi liegt ein unberührter Strand, der deswegen auch nur zu Fuß zu erreichen ist oder per Bot angefahren werden kann.
Die Sandbucht Playa Chica ist ebenfalls sehr versteckt und weist daher kaum mehr als 10-15 Personen gleichzeitig auf. Das Tauchen ist hier ein wahres Vergnügen, die Unterwasserwelt einmalig.

Inmitten eines Naturparks liegt der Weststrand von El Risco, an dessen Enden jeweils eine wunderschöne Landschaft bewundert werden kann.
Schöne Strände sind auch der Playa del Risco, ein 350m langer Kiesstrand und der La Punta de las Arenas, eine weißsandige Badebucht am Fuße der Felswand.

Nahe der Stadt Agaete liegt der Playa de la Caleta, ein recht einsam gelegener Felsstrand und der Playa de Guayedra, der etwas dunkler und mit Kies aufgeschüttet ist.

Einer der wenigen Sandstrände des nordwestlichen Küstenabschnittes befindet sich in Sardina, einem abgelegenen kleinen Fischerdorf. Zum Baden eignet sich hier besonders der windgeschützte Abschnitt zwischen La Puntilla und Playa Chica. Bei Ebbe kann man zum vorgelagerten Riff schwimmen und sich in den erwärmten Felsmulden sonnen.

Ein einmalig schönes Badeerlebnis hat man in Faro de Sardina, wo man in einem Naturschwimmbecken im Felsgestein nur wenige Meter über dem tosenden Meer baden kann. Im Nordosten der Insel liegen die schönen Strände Playa del Hombre, Melenara, Ojos de Garza und Los Palos, die bei guten Windverhältnissen für Surfer besonders geeignet sind. Professionelle Surfer bevorzugen allerdings den Strand von Arinaga.

Bei Tufia und Taliarte befinden sich ebenfalls Strände, diese jedoch mit dunklem Sand.

In Las Palmas schließlich befindet sich noch der Playa de Las Canteras, ein 3km langer Sandstrand mit autofreier Promenade.

Gran Canaria – Maspalomas

Nahe dem Leuchtturm Faro, der 1886 erbaut wurde, an der Südspitze Gran Canarias liegt Maspalomas. Die Stadt, die aus einer Palmenoase inmitten der wüstenartigen Landschaft entstand, hat sich trotz touristischer Erschließung dennoch bis heute ihren natürlichen Charme bewahrt.

Umgeben von sattem Grün erstrecken sich vor allem in Küstennähe einige der feinsten und exklusivsten Hotels der Insel, darunter beispielsweise Maspalomas Oasis oder Palm Beach.

Maspalomas Gran Canaria

Der berühmte Leuchturm am Strand von Maspalomas auf Gran Canaria

Berühmt ist der Ort besonders für seine riesige Dünenlandschaft mit dem kilometerlangem Strand, der auch einen FKK-Abschnitt besitzt. Hier kann man, nahe eines schönen Leuchtturms, bis zu 10 m hohe Wanderdünen betrachten, denn dadurch, dass 250 ha unter Naturschutz stehen hat sich hier die Unberührtheit der Natur bis heute noch erhalten.

„Weil auf Grund eines Gesetzes von 1988 jegliche Bautätigkeit in Strandnähe Maspalomas verboten ist, gibt es für Sonnengenießer sehr viele einsame Plätze. „

Bezaubernd ist der kleine See La Charca nahe der Palmenoase, an dem man viele Wasservögel und Fische zu sehen bekommt. Maspalomas hat mit seinem schönen, von Dünen und Palmen umgebenen Platz Golffans viel zu bieten und lädt auch andere Sportbegeisterte mit seinen Squash- und Tenniscourts zum Spielen ein.

Wer eher dem Motorsport zugetan ist, kann sich auf der Go-Kart-Bahn an der Straße nach El Tablero mit ihren Rennbahnen austoben. Erleben kann man hier einiges, so zum Beispiel in den Freizeitparks Holiday World, Ocean Park, Palmitos-Park, der sich wegen seiner enormen Anzahl von exotischen Vögeln, Pflanzen und dem gigantischen Schmetterlingshaus, welches das größte seiner Art in Europa ist, eines enormen Publikums erfreut und AquaSur, die mit Attraktivitäten wie Riesenrutschen, Karussels und Achterbahnen jährlich hunderte von Besuchern faszinieren.

Wenn man eine Tagestour plant, empfehlen sich zudem noch Besichtigungen der großen Aussichtsterrasse Mirador, die einen herrlichen Blick über die wunderbare Landschaft gewährt, das Freilichtmuseum Mundo Aborígen (Welt der Ureinwohner), in dem sich ein restauriertes altkanarisches Dorf bestaunen lässt und über 100lebensgroße Figuren Szenen des damaligen Alltags eindrucksvoll darstellen. Wer einen kleinen Fußmarsch nicht scheut kann nach Ayagaures wandern, das imposant zwischen zerklüfteten Felswänden und kargen Bergflanken trotzig besteht und den Urlauber für seine Mühen auf dem Paso de los Palmitos mit einem fantastischen Ausblick auf unglaublich tiefe Schluchten und den Gipfel des Inselzentrums belohnt. Von dort aus führen noch etliche Wanderwege weiter. Ein bekannter Prominenten-Wohnort ist der Monte León (Berg des Löwen).

Da der Ort noch sehr traditionell verwurzelt ist, finden hier immer wieder Stierkämpfe statt, die allerdings zum Schutz von Tier und Mensch nur noch als unblutige Showkämpfe zelebriert werden. Restaurants sind in Maspalomas recht teuer, dafür isst man dann aber auch in entsprechend elitärem Ambiente, denn das unbestrittene Vorbild der Meisterköche ist die Pariser Cuisine. Berühmte Adressen sind das L’Orangerie im Hotel Palm Beach oder das Amaiur im Campo de Golf mit seinen bevorzugt baskischen Speisen.

Perfekter Badeurlaub auf Gran Canaria an der Playa del Ingles für Unternehmungslustige

Die Stadt Playa del Ingles ist unbestritten die touristische Hochburg Gran Canarias mit ihren über 300 Appartementanlagen und Hotels.

Für die nötiger Unterhaltung ist hier zweifelsohne bestens gesorgt: Tagsüber kann man sich in den Centros Comerciales (Einkaufsanlagen) austoben, nachts sorgt das „Las Vegas der Ferienträume“ mit seinem reichen Angebot an Kneipen, Bars, Discotheken und Nightclubs für Furore.

Dünen nahe Playa del Ingles

Dünen von Maspalomas auch direkt an der Playa del Ingles gelegen

Am stärksten pulsiert wohl das Leben hier zur Zeit des Karneval, der vorwiegend auf dem Platz am Yumbo Center an der Playa del Ingles gefeiert wird. Doch dies schließt einen Badeurlaub noch lange nicht aus!

Die „Metropole der Lebensfreude“, wie Playa del Inglés in Prospekten oft genannt wird, hat auch auf diesem Gebiet etwas ganz Besonderes auf Lager. Der bei Ebbe flach ins Meer abfallende Sandstrand ist zusammen mit dem nahegelegenen Playa de Maspalomas über 7 km lang und wird täglich äußerst gründlich gereinigt.

„Die vielen Dünen und Mulden lassen unglaublich viel Raum für Privatsphäre und auch Freunde des FKK kommen hier auf ihre Kosten, da dafür eigens ein Abschnitt an der Playa del Ingles zur Verfügung steht.“

Wassersportlern geht das Herz auf, wenn sie am Water Sport Center das große Angebot von Jets-Ski, Banana-Bus, Windsurfing und Katamaran entdecken. Auch bei Homosexuellen steht die Stadt hoch im Kurs und das sicher nicht nur wegen der jährlichen Wahl zur „Drag Queen Playa del Ingles“.

Nigendwo anders auf der Insel findet man derart viele Clubs, Cafés, Discos und Bars mit einem derart breit gefächerten Angebot. Wer gerne im Ausland deutsch Essen geht, ist hier genau richtig, denn in Lokalen wie dem „Bavaria Hofbräuhaus“ oder dem „Tiroler Musikantenstadl“ kommt sicher jeder Liebhaber von selbstgebrautem Bier auf seine Kosten.

Aber auch für die kanarischen Genüsse ist gesorgt, zum Beispiel in der Viuda de Franco, dem ältesten Restaurant des Südens, das bekannt ist für seine inseltypischen Spezialitäten.

Wer genug hat vom belebten Trubel in der Playa del Inglés, der kann sich hier ein Auto oder Mountainbike mieten und sich in die beeindruckende Fataga-Schlucht nördlich von San Fernando begeben, von wo aus man in die einsame Gebirgswelt Gran Canarias vorstoßen kann.

Gran Canaria – Strandurlaub und Badespass in San Augustin

Zusammen mit Playa del Inglés und Maspalomas bildet San Agustin den Hauptanlaufspunkt für viele Touristen an der Costa Canaria. Der Ort, der sich zwischen viele Hügel zu kuscheln scheint, ist bekannt für seine hübsche Uferpromenade, welche, ausgehend vom brandungsgeschützten Playa de San Agustin, schnurstracks zum Playa del Inglés führt, einem sehr sauberen Strand mit sehr feinsandigen Buchten. Hier geht es sehr ruhig und beschaulich zu, nur ab und zu einmal trudeln Fischerboote vorbei.
Strandurlaub und Badespass in San Agustin

Strandurlaub und Badespass in San Agustin

Im Ort selbst sorgen das bis dato einzige Spielcasino mit seiner einmaligen „Casino Palace Dinner Show“ der Insel und auch einheimische Kneipen wie die „Viveres Bar Perez“ für die nötige Stimmung nachts.

„Für ein besonders schönes Ambiente sorgen die vielen Terrassenbars in San Agustin, welche dem Urlauber einen traumhaften Ausblick auf das Meer und die Küstenlandschaft gewähren. Bekannter Adressen hierfür sind der „Balcón de San Agustin“ und der „San Agustin Beach Club“. „

Andalusisch essen kann man im „El Corral“, wo jeden Abend zudem eine sehenswerte Flamenco-Show geboten wird.

Unmittelbar in der Nähe von San Agustin befinden sich auch noch andere Highlights, welche ein Besucher unbedingt gesehen haben sollte wie zum Beispiel Sioux-City im „Tal des Adlers“, eine naturgetreue Nachbildung einer Wildweststadt, in der man eine beeindruckende Schießshow erleben kann oder der Gran Carting Club in Richtung Las Palmas, der mit seiner 1.650 m langen Strecke die angeblich längste Go-Kart-Bahn von ganz Spanien darstellt. Der Aeroclub in nördlicher Richtung der Stadt schließlich lockt die Besucher mit einer speziellen Attraktion: Einem Rundflug im Hubschrauber bzw. einer kleinen Propellermaschine über die gesamte Insel.

Gran Canaria – Badeurlaub im schönen Puerto de Mogán

Architektonische Meisterwerke, welche man auf Gran Canaria niemals vermutet hätte, tummeln sich hier in Puerto de Mogán, einem bis weit in die 80er Jahre hinein bestehenden idyllischem Fischerdorf. Das „andalusische Dorf“ wird von vielen Besuchern auch „Venedig des Atlantiküste“ genannt und das mit Recht, denn die vielen winzigen Wasserstraßen, welche die grüne Anlage durchziehen und die eleganten Boote im italienischen Stil, die man von Cafés an der Promenade aus erblicken kann, lassen diesen Vergleich durchaus zu.

typische Straße in Puerto de Mogán, Gran Canaria

Typische Strasse in Puerto de Mogan – bunt und sehr idyllisch.

Wunderbar malerisch ist der Plaza de Puesta del Sol (Platz des Sonnenuntergangs) am Dorfplatz, der, umschattet von Olivenbäumen, einen kleinen Springbrunnen in seiner Mitte beherbergt.

Schön sitzen und den herrlichen Anblick von sich steil und winklig die Altstadt hinaufwindenden Gassen genießen kann man in der direkt dort gelegenen Bar „El Kiosko“.

Ein spezielles Highlight kann man an der Mole erleben, wenn die Fischerboote anlegen und die Matrosen abzuladen beginnen. Denn mit etwas Glück bekommt man dann die seltensten, skurrilsten und tollsten Fischarten von zum Teil wahrhaft einschüchternder Größe zu Gesicht.

Genießen kann man diese Spezialitäten im Fischrestaurant Cofrad, die für Frische und Qualität bürgen.

Den besseren Ausblick jedoch hat man von der Terrasse des Restaurants El Faro am Ende der Mole aus, denn von da aus kann man hoch über dem Meer thronend dem Spiel der Wellen mit den Schiffen zusehen.

„Auch ein Badeurlaub ist in Puerto de Mogán möglich. In der Bucht südlich des Yachthafens entstand ein grauer, 200 m langer und 50 m breiter Sandstrand, der, eingekesselt von der Mole, die Brandung soweit abhält, dass das Planschen auch bei Flut ungefährlich ist. Wer das Risiko nicht scheut kann es den Einheimischen gleichtun und ebenfalls an den angrenzenden Felsabschnitten ins Meer gehen. „

Mehrmals täglich werden Bootsfahrten zum Beispiel nach Arguineguín oder zum legendären Strand von Güi Güi angeboten.

In Puerto de Mogán gibt es die Möglichkeit zu tauchen, doch auch Wassersportfans sollten sich die berüchtigten Ringkämpfe im Stadion Terrero Municipal de Lucha auf gar keinen Fall entgehen lassen.

Mitte Juli findet jedes Jahr eine riesige Schiffsprozession zu Ehren der Schutzheiligen der Fischer statt, die sehr eindrucksvoll ist und in Arguineguín startet.

Die Stadt ist zudem ein exzellenter Ausgangspunkt für Autotouren ins Zentrum Gran Canarias oder zum Stausee Cueva de las Ninas, von wo aus sich herrliche Wanderwege erschließen lassen.

Gran Canaria – Wanderurlaub am Berghang von Mogán

Die wohlhabende Gemeindehauptstadt Mogán war bis in die 60er Jahre hinein bis auf eine schlecht zu befahrende Schotterstraße vollkommen von der Außenwelt abgeschnitten. Heutzutage unterliegen ihr die Touristenzentren von Puerto Rico bis hin zu Veneguera.

Durch den Einfluss der Passatwinde ist es an diesem Fleckchen Erde meist recht trocken und warm, weswegen man hier hauptsächlich eine subtropische Vegetation mit vielen Palmen und Zitronen- und Orangenbäumen vorfindet.

Alte Windmühle in Mogan auf Gran Canaria

Alte Windmühle in Mogan auf Gran Canaria

Treffpunkt der Einheimischen ist weniger der vor kurzer Zeit erst angelegte Dorfplatz, sondern nach wie vor die Bar „El Laurel“, die, eingerahmt in uralte Lorbeerbäume, dem Urlauber die einmalige Gelegenheit geben, mehr über das Leben der Menschen auf Gran Canaria in Erfahrung zu bringen.

Die typisch kanarische Lust zu tanzen und zu feiern spürt man am eigenen Leib, wenn man während der Festwoche um den 13.Juni zu Ehren von San Antonia de Padua in Mogán verweilt.

„Der Ort liegt direkt in den oberen Hängen des Zentralmassiv und bildet somit einen idealen Ausgangspunkt für alle Bergsteiger und Wanderer. „

Nicht nur die großen Romerá (Prozessionen), die traditionell von einer Ziegenherde angeführt werden, sondern auch die folkloristischen Darbietungen und speziell der Canto de los pajaritos (Vogelgesang) sind wirklich äußerst sehenswert.

Wanderungen außerhalb von Mogán sind besonders entlang der Küstenstraße über San Nicoleís nach Agaete ode auf die Berge El Pajonal, Las Yescas und Inagua, die zwischen 1.400 und 1.600m hoch sind und spektakulären Wasserfälle besitzen, ein echter Höhepunkt jeder Reise.

Souvenirs kann man günstig in der Casa Rita erstehen, einer Werkstatt, in der kanarische Keramik hergestellt wird.

Beliebte Urlaubsregionen im Nordwesten von Gran Canaria

San Nicolás de Tolentino

Zum Teil heißt dieser Ort auf Karten noch La Aldea de San Nicoás. Hier ist die Hochburg des Tomatenanbaus, was die Attraktivität der Umwelt leider durch die mit Plastikplanen bedeckten Felder etwas einschränkt.

Oft peitscht hier ein heftiger Wind durch den Barranco. Architektonisch gibt es hier kaum etwas zu sehen, aber die Landschaft mit ihren attraktiven Inselstraßen, einsamen Naturparks und dichten Kiefernhainen locken Urlauber zu Wandertouren. Am Fischerhafen Puerto de la Aldea mit seinem 400 m langen Kiesstrand kann man gut baden.

Die hübsche Promenade am Kiefernwald führt direkt zum Charco, einem idyllischen kleinen Teich. Nördlich des Puerto erstreckt sich die Sandbucht Playa Chica, die man auf einem „Schmugglerpfad“ gut erreichen kann.

Die ruhige See ist besonders für Taucher ideal, da das Wasser dort ungemein klar ist.

Feste wie die Prozession zu Ehren von San Nicolás, dem Heiligen der Winde, die Bajada de las Ramas, an der Männer und Frauen verkleidet durch die Straßen ziehen und die Fiesta del Charco mit ihren traditionsreichen Spottliedern auf den Bischof, der 1766 über nackt im Teich badende Frauen und Männer einen Bannfluch verhängte, werden sehr pompös und ausschweifend begangen.

Wem das noch nicht genug ist: Der bekannte Ferienort Güi Güi ist nicht weit entfernt und auch ein herrlicher Kaktusgarten mit tausenden von verschiedenen Kakteenarten befindet sich unweit des Städtchens.

El Risco

In einem tief in die Steilwand der Nordwestküste Gran Canarias eingebetteten Tal liegt der Weiler El Risco inmitten eines Naturparks.

Umgeben wird er von den unterschiedlichsten Naturformen: Östlich ragt das Gebirgsmassiv des Tamadaba auf, an der Küste setzt der Weststrand eine Markierung, nördlich liegt der Barranco de Agaete und im Süden schließt der Barranco de la Aldea seine starken Arme wie beschützend um die Stadt.

Die Vegetation ist sehr reichhaltig, über 100 endemische (nur hier vorkommende) Pflanzen wachsen in diesem Gebiet. Gefährliche Bergpfade ermöglichen Besuchern einen beschwerlichen Zugang ins Inselzentrum.

Mit kleinen Schwierigkeiten nur gelangt man zu den beiden schönen Stränden Playa del Risco und La Punta de las Arenas. Wundervolle Ausblicke gewähren die Aussichtsplätze Andén Verde und Mirador del Balcán.

Agaete

Agaete ist eines der reizvollsten und ältesten Dörfer der Insel, gelegen an einem langgestreckten, üppig grünem Tal und nahe des 1.400 m hohen Berges Tamadaba. Wie im Märchen muten die winzigen, terrassenförmig angelegten, weißgetünchten Häuser an.

Kulturell wird in Agaete in der Galerie der Universidad Polular alle 14Tage eine neue Ausstellung kanarischer Künstler eröffnet. Der einsame Felsstrand Playa de la Caleta ist durch die „Straße des Himmels“ gut zu erreichen.

Ebenfalls emphehlenswert als Alternative ist der Playa de Guayedra, der jedoch etwas dunkler und weniger stark besucht ist.

Eindrucksvoll ist der Huerto de las Flores (Blumengarten) nahe dem Flussbett, wo äußerst seltene Pflanzen aus der Karibik wie beispielsweise die Totumo (Frucht des Kürbisbaumes) zu sehen sind.

Sehenswert sind zudem noch der Skulpturenpark und die archäologischen Fundstätten wie beispielsweise die Kult- und Beerdigungsstätte der Altkanarier.

Ein berühmtes Fest in Agaete ist das Bajada de la Rama am 4.August das mit beeindruckenden papagüevos (groteske Masken) gefeiert wird.

Ausflüge in und um Agaete ins gleichnamige Tal, ein Abstecher über den Pilgerpfad Camino de la Romerí­a über das Dorf San Pedro in das Gebirgsmassiv des Tamadaba oder zum Weiler Los Berazales und den Höhlendörfern El Sao und El Hornillo bieten sich vor allem wegen der wundervollen Landschaft und den vielen sehenswerten Stätten an.

Puerto de las Nieves

Am steil abfallenden Gebirgsmassiv nisten sich kleine weißgetünchte Häuser ein. Von dem Fischerdorf aus fahren regelmäßig Boote zur Nachbarsinsel Teneriffa, welche man von Puerto de las Nieves aus bereits deutlich erkennen kann.

Absolut hinreißend ist die Paseo de los Poetas (Promenade der Poeten) mit ihrem nördlichen Abschnitt, an dem man die Gewalt des aufbrausenden Meeres spüren kann, das gegen die Felsen donnert.

Die neu aufgestellte Skulptur ist den Dichtern Tomás Morales, Alonso Quesada und Saulo Turán gewidmet, die während ihrer Residenz in Agaete etliche Werke über jene Stelle verfassten.

Hier kann man auch in eine der unzähligen Terrassenbars einkehren und typische Fischgerichte bestellen. Beeindruckend ist der 30 m aus dem Meer ragende Roque Partido, ein sehr bizarr geformter Felsen, der daraufhin Dedo de Dios (Finger Gottes) genannt wurde und heute nur noch unter diesem Namen bekannt ist.

Hinter ihm tut sich eine Grotte vulkanischen Ursprungs auf, welche Las Palomas heißt.

Auch in dem Ort selbst gibt es einiges zu bestaunen, so zum Beispiel die Fischerkapelle Ermita de Nuestra Señora de las Nieves (Kapelle der Schneejungfrau), ein Triptychon, auf dem die Mutter Gottes und ihr Kind mit dem Heiligen Franz von Assisi und San Antonio Abad abgebildet sind.

Die sehr religiösen Inselbewohner verehren dieses Gemälde des Künstlers Joos van Cleve zutiefst. Baden kann man am dunklen, knapp 100 m langem Kieselstrand, allerdings ist dies auf Grund des oft dreckigem und nach Öl und Diesel riechenden Wassers nicht besonders zu empfehlen.

Beliebte Urlaubsregionen auf Gan Canaria – Zentrales Bergland

Artenara

Das mit seinen 1.279 m höchstgelegene Dorf der Insel hat seinen Namen, der übersetzt etwa soviel heißt wie „Land zwischen Felsen versteckt“ vollkommen zu Recht erhalten.

Am nördlichen Rand des Vulkankraters, umgeben von bizarren Schluchten und Felsformationen kauert es sich in den Herzen des noch in seiner Planungsphase befindlichen Nationalparks und eignet sich durch seine landschaftlichen Besonderheiten exzellent als Ausgangspunkt für viele Wanderungen zum Beispiel ins zentrale bergmassiv oder zum Kiefernwald des Tamadaba.

Hier leben die Einheimischen teilweise noch sehr traditionsverwurzelt.

Hirten nächtigen meist in den umliegenden Höhlen. Sehenswürdigkeiten gibt es in Artenara wahrlich genug, als da zum Beispiel die Pfarrkirche San Matías mit ihren bunten Wandbildern oder die in rötlichen Fels gehauene Kapelle Virgen de la Cuevita (Höhlenjungfrau).

Eindrucksvoll ist auch der zu Ehren des bekannten spanischen Schriftstellers Miguel de Unamuno errichteten Statue mit dem „versteinerten Gewitter“ in ihrer Front. Sehr zu empfehlen sind Wanderungen nach Lugarejos, ins Tal von Agaete, ins Höhlendorf Acusa Seca oder zur Aussichtsplattform Pinos de Gáldar.

Tejeda

Das 1.050 m hoch gelegene Bergdorf Tejeda ist zweifelsohne einer der schönsten Orte der Insel mit seinen weißen, terrassenförmig angelegten Häusern, die sich wie von selbst perfekt in das raue Gebirgsmassiv eingliedern.

Will man einen unbeschreiblichen Blick über die Hänge des Zentralmassivs und den Vulkankrater genießen, sollte man sich die Zeit für ein Gläschen Wein in einem der einheimischen Lokale an der Dorfstraße Hernández Guerra nehmen und dabei auch gleich die Spezialität kosten: Den Honigmandelaufstich bienmesabe aus echtem Honig.

Weiterwandern kann man von Tejeda aus zum Roque Bentaiga, der spektakulär aus einer 600 m hohen Gesteinspyramide aufragt und neben dem „Wolkenfels“ eine der wichtigsten Kultstätte der Altkanarier darstellte, wo sie nicht nur lebten, sondern auch ihre Opferrituale zelebrierten.

Über die Straße zum Roque Bentaiga ist auch die sogenannte „Königshöhle“ zu erreichen, die früher vermutlich vom König und seinen Beratern als Versammlungsort genutzt worden war.

Das Cruz de Tejeda beschließt endlich den höchsten Punkt der Passstrasse bei knapp 1.450 m mit einem steinernen Kreuz.

Davor erhebt sich majestätisch der burgähnliche Parador, der 1949 nach einem Entwurf des kanarischen Künstlers Néstor de la Torre entstand. Von dort aus ist man sehr schnell an den wunderbaren Aussichtspunkten Mirador Degollada de Las Palomas oder Mirador Degollada de la Becerra.

Santa Lucía

Inmitten von Palmen- und Olivenbäumen schmiegt sich die Stadt Santa Lucía in eine romantische Felslandschaft. Hier lebt die Bevölkerung noch sehr traditionsbewusst in bäuerlicher Selbstversorgung.

Kenner schwören auf diesen Ort. Nur hier, behaupten sie, könne man das „wahre“ Gran Canaria kennenlernen. Im Volkskundemuseum Museo Castillo de la Fortaleza wird man mit archäologischen Fundstücken, Fossilien und Kunsthandwerk erst einmal über die Vergangenheit informiert.

Dass die Einwohner hier noch zum Teil recht abergläubischen Bräuchen nachhängen merkt man vor allem daran, dass es nach wie vor zum Beispiel die Fiesta del Haragán feiert, bei der ein als Verkörperung des Böen auserkorener Ziegenbock durch den Ort gejagt, anschließend vor Gericht gestellt und verbrannt wird.

Unbedingt gesehen haben sollte man den Fortaleza Grande, einen gewaltigen aus einer Schlucht emporragenden Monolithen, der symbolisch für den Sieg der Spanier über die Altkanarier am 29. April 1483 stehe.

Las Palmas auf Gran Canaria

Las Palmas ist mit seinen über 360.000 Einwohnern ohne Zweifel die größte Stadt der Insel und stellt das kulturelle und politische Zentrum Gran Canarias dar.

Nicht nur ihr 3km langer Strand lässt von sich reden, auch die breite Landbrücke, die im äußersten Norden Las Palmas mit der vulkanischen Felsinsel La Isleta verbindet, ist etwas ganz besonderes.

Las Palmas auf Gran Canaria bei Nacht

Las Palmas auf Gran Canaria bei Nacht

In der Altstadt Vegueta hat sich bis in die heutige Zeit hinein das Ambiente der Kolonialzeit bewahrt, was man an den herrschaftlichen Häusern mit ihren arkadengesäumten Innenhöfen, in denen oftmals sogar kleine Springbrunnen zu finden sind, sehen kann.

Am Plaza Santa Ana, dem Mittelpunkt der Altstadt, stehen die Kathedrale aus dem Jahr 1497 mit ihren diversen Stilrichtungen, der weißgetünchte Palacio Episcopa (l. Bischofspalast) und das Rathaus mit dem Museum der Stadt Las Palmas eng beieinander und symbolisieren so die unauflösbare Verbundenheit geistlicher und weltlicher Macht.

Um die bronzenen Hunde, welche den Platz zu bewachen scheinen, ranken sich etliche Mythen; bis heute noch konnte ihre wahre Bedeutung nicht stimmig entschlüsselt werden. Rund um den Patio de Naranjo (Hof des Orangenbaums) steht das Museo Diocesano de Asrte Sacro (Diözesanmuseum), in dem Kultgegenstände, Heiligenbilder und Skulpturen des 16. bis 20. Jahrhunderts ausgestellt sind.

Kontrastierend zu den Adelshäusern im neoklassizistischen Stil ist die Ermita Espíritu Santo (Kapelle zum Heiligen Geist), in der jahrzehntelang die Sklaven der Stadt ihre Messen zelebrierten und das von außen recht bäuerlich und einfach wirkt.

„Wichtige und interessante Fundstücke liegen im Museo Canario, dem bedeutendsten des gesamten Archipels. In ihm reihen sich archäologisch bedeutende Funde und Ethnographische Kostbarkeiten aneinander, zeigt eine Reproduktion eines kanarischen Höhlendorfes die Lebensumstände der Zeit auf und weisen gut erhaltene Mumien auf die tatsächliche Existenz der Guanchen hin.“

Weitere berühmte Plätze in Las Palmas sind beispielsweise der mittelalterliche Plaza Pilar Nuevo mit seinem traditionellen Brunnen, der Plaza San Antonio Abdad mit der ältesten erhaltenen Inselkapelle Ermita de San Antonio Abdad, in der angeblich bereits Kolumbus betete, und der Plaza Santo Domingo mit der barocken Dominikanerkirche Iglesia de Santo Domingo.

Auf die Beziehung zwischen den Kanarischen Inseln und der Neuen Welt spielt die Casa de Colán an, in der man sich bemüht, die Atmosphäre des Jahres 1492 durch die Ausstellung von Landkarten, Schiffsmodellen und Skizzen des Entdeckers Kolumbus wieder aufleben zu lassen.

Atlantisches Zentrum für Moderne Kunst ist im 1989 eröffneten Kulturzentrum in der „Straße der Balkone“ zu Hause.

Dort werden Beziehungen zwischen der Kunst Amerikas, Afrikas und Europas untersucht und moderne kanarische Kunst im Kontext internationaler Beziehungen ausgestellt.

Kulinarische Gaumengenüsse gibt es in der beliebten Restaurant-Bar El Herreàao oder in der Casa Montesdeoca. Während in Vegueta einst nur die reiche und meist adelige Oberschicht Gran Canarias residierte, lebten in Triana hauptsächlich Handwerker und Händler.

Der Barranco de Guiniguada trennte diese beiden Viertel, ist heute aber zugeschüttet. Endlos viele vielseitige Geschäfte drängen sich Seite an Seite auf der Einkaufsstraße Major de Triana, die links und rechts beeindruckende Fassaden mit Ornamenten und floralen Mustern aufzuweisen hat.

Betritt man das Teatro Pérez Galdís, fühlt man sich unwillkürlich in die Belle Epoque zurückversetzt. Hier finden etliche Konzertabende der örtlichen Philharmonika statt.

Der Plaza de Medoza ist mit zwei Springbrunnen niedlich anzusehen und wenn man in die Plaza Ciarasco einbiegt, stechen einem einige faszinierende Jugendstilgebäude ins Auge.

Das Kulturzentrum CICCA besticht durch sein neues Veranstaltungszentrum, in dem unter anderem Schachturniere, Konzerte und Ballett- und Theateraufführungen stattfinden.

Über die Alameda de Colán, einem großen Platz mit einer von indischen Lorbeerbäumen umgebenen Kolumbusstatue, gelangt man schnurstracks zur Kirche San Francisco, die eine schöne Skulptur der Virgen de la Soledad (Einsame Jungfrau) und Kacheln mit aufschlussreichen Inschriften über die Vergangenheit Gran Canarias beherbergt.

Vom Parque San Telmo, einer Ruheoase im Zentrum der chaotischen Stadt, gelangt man zur Gartenstadt Ciudad Jardán, in der früher britische Bessersituierte wohnten.

Einen herrlichen Überblick über das Viertel erhält man vom Aussichtspunkt Altavista aus.

Der Parque Doramas, der als der schönste von Las Palmas gehandelt wird, wurde nach dem altkanarischen Heerrführer benannt und soll daran erinnern, dass sich die besiegten Altkanarier lieber in das Meer stürzten, als in spanischer Knechtschaft leben zu müssen.

In dem Park befindet sich auch das typisch kanarische Dorf Pueblo Canario, in dem man sehr gut kanarisches Kunsthandwerk erstehen kann.

Zentrum des Catalina-Viertels ist der gleichnamige Park, der einen schönen Blick zur Muelle Santa Catakina gestattet, wo Jet-Foils und Kreuzfahrtschiffe zu den Nachbarinseln starten. Man kann dort wunderbar in einem der Terrassencafés entspannen.

Durch die unmittelbare Nähe zum Hafen kommt es zur Vermischung verschiedenster Nationalitäten.

So ist es zum Beispiel hier gut möglich, einem echt marokkanischen Kaufmann zu begegnen oder Händler aus Ghana zu treffen. Der größte Umschlaghafen Spaniens aber dürfte der Puerto de la Luz sein.

An der 3,5km langen Muella Reina Sofia liegen neben Kriegs- und Forschungsschiffen vor allem viele Erdöltanker vor Anker.

Gleichsam sehenswert ist die Castillo de la Luz, übersetzt die „Festung des Lichts“, die früher als Befestigungsanlage geschaffen worden war. Eine bunte Mischung aus spanischer, afrikanischer und kanarischer Kultur erfährt man außerhalb der vielen Feste wohl mit am besten am Hafenmarkt, der mit seinem bunten Angebot hunderte von Besuchern hat.

Zum Baden bietet sich besonders der Playa de las Canteras ,auch La Puntilla genannt, an, ein großes Felsplateau mit weitem Blick auf die Canterasbucht mit einem 3km langen Sandstrand mit einem ungefährlichen windgeschützten Abschnitt.

Drei Beispiele von Gran Canaria Hotelbewertungen unserer Kunden.

Fazit: Eine sehr schöne Anlage, bei der es keine bösen Überraschungen gibt. Jedoch keine Anlage in der man viel unterhalten oder animiert wird. Man kann schön wohnen und gut schwimmen, aber den Rest des Urlaubs sollte man außerhalb der Anlage auf Gran Canaria verbringen.

Essen:
Da wir ohne Verpflegung gebucht hatten kann ich hierzu nichts sagen. Es gab einen kleinen Supermarkt in der Anlage, indem wir morgens Brötchen kauften, aber die waren eben typisch spanisch. Ich kann nur jedem empfehlen ohne Verpflegung zu buchen und dafür abends irgendwo Essen zu gehen. Es schmeckt viel besser, ist abwechslungsreicher und vom Preis her ist Halbpension doch fast genauso teuer.

Hotel
Die Bungalowanlage war sehr hübsch. Die Anlage auf Gran Canaria ist farblich schön gestaltet, komplett renoviert und auch die Gartenanlagen sind zwar nicht sehr üppig (was bei solch einem Wassermangel wohl vernünftig ist) aber schön und gepflegt. Es waren hauptsächlich Familien mit jungen Kindern oder Paare in der Anlage. Hauptsächlich Spanier, Deutsche und Engländer. Da die Bungalows 2006 renoviert worden sind, ist alles noch sehr schön. Sehr gut gefallen hat uns, dass wir auf der kleinen Terrasse vor unserem Bungalow morgens draußen frühstücken konnten, da wir ohne Verpflegung gebucht hatten.

Freizeitmöglichkeiten:
Das Hotel liegt direkt neben dem großen Golfplatz. Es ist also eher ruhig gelegen. Nachts hört man keinen Lärm und kann gut schlafen. Das Einkaufscenter \“Faro II\“ ist in 5 Minuten zu Fuß zu erreichen. Zum Strand von Maspalomas gibt es einen kostenlosen Bus der etwa 10 Minuten bis dorthin fährt schätze ich (habe nie auf die Uhr gesehen). Dieser Bus fährt morgens und gegen Abend oft genug, sodass man seine Zeit trotzdem gut selbst einteilen kann. Es fährt auch ein Bus zum Playa del Ingles aber der Strand ist nicht so schön. Abends kann man am besten ein Taxi nehmen um zur Strandpromenade zu fahren. So eine Fahrt nach Maspalomas bzw. Playa del Ingles kostet 2-3 Euro. Es gibt aber auch eine öffentliche Bushaltestelle 50m vom Hotel entfernt. Mit einem Mietwagen kann man wunderschöne Strecken in den Bergen oder einmal um die Insel Gran Canaria herum fahren.

Pool:
Es gibt zwei große Pools in denen sehr viel Platz zum Schwimmen ist. Bisher der beste Pool den ich hatte, einfach wegen seiner Größe und Form, denn man muss nicht nur planschen sondern kann richtig schwimmen.

Service:
Die Zimmermädchen waren sehr gut. Es war immer alles sauber (der Boden wurde immer gewischt bzw. gefegt). Das Personal an der Rezeption war freundlich und bemüht einem weiter zu helfen.

Sport
Wir haben uns tagsüber kaum im Hotel aufgehalten. Tagsüber gab es glaube ich keine Animation und Sportanlagen gibt es glaube ich auch nicht. Es gibt ein paar Kicker glaube ich. Wer viel Animation und ein Sportangebot möchte wäre in diesem Hotel wohl falsch.

Strand:
Wie schon gesagt konnte man den Strand von Maspalomas einfach mit dem kostenlosen Bus erreichen. Man konnte auch laufen, aber die Strecke ist nicht besonders ansprechend vorbei an Hotelanlagen und die Hitze macht es dann nicht angenehmer. Der Strand war fantastisch. Glasklares Wasser und das einzige im Wasser waren große Kiesel weiter draußen. Die stören aber nicht, da das Wasser sie rund geschliffen hat. Badeschuhe oder ähnliches benötigt man nicht. Der Strand ist sehr weitläufig und an ihrer breitesten Stelle gehen die Dünen 1,5km ins Landesinnere von Gran Canaria. Ein wunderbarer Badestrand und toll für Spaziergänge.

Dieter H.., Gran Canaria Urlaub im Cordial Green Golf
Großartige Anlage, man hat das Gefühl in einem span. Dorf zu zu wohnen (unterschiedliche Baustile), das man nicht unbedingt verlassen muß, weil alles paßt – auch die Preise im Lokal, am Pool (günstiger als außerhalb!)
Fazit: Traumurlaub auf Gran Canaria für uns!
Hans-Peter S., Gran Hotel Villa Del Conde, Gran Canaria