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Valleseco
Übersetzt heißt Valleseco „trockenes Tal“ und das durchaus mit Recht, denn der Ort, der nur ein paar Meter von den Gipfeln der Berge entfernt liegt besitzt zwar wegen der feuchtigkeitsspendenden Wolken genügend Feuchtigkeit, damit man Orangen, Zitronen oder Äpfel anbauen kann, aber es regnet so selten, dass sich bislang kein Fluss bilden konnte.
In der Bar „Mi Cielo“ kann man die hübschen weißen Häuser begutachten und anschließend einen Blick in die kleine Kirche Iglesia San Vincente Ferrer werfen, die 1892erbaut wurde. Auf dem großen Wochenmarkt kann man guten queso tierno (Schafskäse) erstehen. Eine Hungersnot trieb im 19.Jashrhundert die Bewohner Lanzarotes nach Gran Canaria, wo sie sich niederließen und einen gleichnamigen Ort inmitten einer kargen Gebirgslandschaft gründeten.
Bewandern kann man ihn von Valleseco aus recht gut. Angekommen kann man noch Waschfrauen im Gemeindehaus ihre Arbeit verrichten sehen oder sich in der Bar „Los Rubios“ bei herzhaften Tapas eine kleine Pause gönnen. Will man allerdings in die Barranco de la Virgen gelangen, ist Valsendero der ideale Ausgangspunkt, der von Valleseco aus bequem zu Fuß zu erreichen ist. Dort kann man verfallene romantische Ruinen alter Gutshäuser begutachten und wilde Gärten mit seltenen Drachenbäumen und Palmen bestaunen.




