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Es Castell
Ganz in der Nähe der Hauptstadt der Insel liegt die ehemalige britische Garnisonsstadt direkt in der fjordähnlichen Fischerbucht Cales Fonts, deren Ortsname auf das britische Castillo de San Felipe zurückgeht, ein Standort eingerichtet, um die Hafenbucht Mahóns bereits im 16. Jahrhundert vor Angriffen zu schützen. Später erweiterte man dann die Stellung um das etwa drei Kilometer von Es Castell entfernt gelegene, halb in den Felsen eingehauene Fort Malborough.
Kurz darauf, im Jahre 1771, entstand um die Buchten Cales Fonts und Cala Corb die Stadt Georgetown mit ihren zahlreichen Kasernen, Exerzierplätzen und klar strukturierten Wohnhäusern, welche sich klar von dem übrigen Baustil, der auf der Insel vorherrschte, abgrenzte und den man bis heute noch durch seine bestechenden Formen spüren kann. Zudem lassen sich beinahe in jedem Gebäude der Stadt Wappen, typisch englische Fenster finden und etliche der damals entstandenen Häuser wie beispielsweise das Rathaus mit seiner britischen Turmuhr oder die Pfarrkirche Esglesia Nostra Senyora del Rosari überdauerten die Zeit und stehen auch heute noch in Es Castell.
Wer mehr über die spannende Vergangenheit der ungewöhnlichen Stadt erfahren möchte, sollte sich in das dafür geschaffene Museum Museo Militar de Menorca, das sich auf dem ehemaligen Militärlagerplatz befindet, begeben, das interessante Details der militärischen Historie Menorcas erzählen kann. Danach empfiehlt es sich sehr, den hübschen Hafen Cales Fonts zu besuchen, der mit seinen Bars, Restaurants und Geschäften mit maritimen Flair einen schönen Gegensatz zu den von der Kolonialisierung beherrschen Stadtteilen bildet.
Falls Sie Hilfe zur Bedienung unserer interaktiven Google Maps Karten wünschen, klicken Sie bitte hier: Google Maps und Google Earth. Sie finden dort auch weitergehende Informationen zum Thema.




