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Teneriffa
Hört man jemanden von einem Urlaub auf Teneriffa erzählen, so denkt man für gewöhnlich zunächst an Palmen, himmlische Strände, traumhaftes Wetter und türkisblaues Meer. Feurige Spanier, südländische Lebensart und pikantes Essen.
Doch die „Insel des Frühlings“ im Atlantik hat Urlaubern darüber hinaus noch bei Weitem mehr zu bieten. Nicht nur, dass sie mit ihrem ganzjährig ausgeglichenen Klima mit nur knapp drei Regentagen und durchschnittlichen 21°C ein wundervolles Reiseziel darstellt, auch hebt sie sich von anderen Inseln durch ihr außergewöhnliches Landschaftsbild ab.
Teneriffa entstand vor etwa 7 bis 5 Mio. Jahren durch vulkanische Aktivität. Diese schuf den höchsten Berg Spaniens, den 3.718m hohen Pico del Teide und auch einen breiten, y-förmigen Gebirgsgürtel, der sich mit seinen bizarren mondlandschaftsähnlichen Gesteinsformen über die gesamte Insel hinstreckt. Auch heute noch sind gelegentlich geologische Aktivitäten zu beobachten, wie man an den nachgewiesenen Vulkanausbrüchen zwischen dem Teidemassiv und dem Tenogebirge in den Jahren 1706, 1798 und 1909 sehen kann.
Von Kennern wird Teneriffa als „Insel der Gegensätze“ betitelt und das mit Recht, denn während man am spärlichen Pflanzenwuchs im Süden der Insel, welche sich von der der Zentralsahara kaum unterscheidet, die Nähe zu Afrika deutlich spürt, findet man im Norden eine für derartig hohe Temperaturen von stellenweise bis zu 35°C ungewöhnlich grüne Vegetation vor. Viele Pflanzenarten sind nur auf den Kanaren oder sogar nur auf Teneriffa endemisch (heimisch) wie zum Beispiel der Kanarische Drachenbaum (Dracaena draco) oder die südafrikanische Strelitzie.






