Esporles

Umrankt von Legenden und Sagen liegt in den Bergen der Serra de Tramunta zwischen Valldemossa, Puigpunyent und Banyalbufar das idyllische kleine Örtchen Esporles. Durch die Tatsache, dass hier die Sonne ungewöhnlicherweise schon zwischen drei und vier Uhr nachmittags hinter den Bergen verschwindet, herrscht im Gegensatz zu dem Rest der Insel dort eine etwas unheimlich anmutende Atmosphäre, welche auch von dem romantischen Maler Caspar David Friedrich in seinen Gemälden fantastisch schön dargestellt wurde. Wundervoll kontrastiert dazu steht die pompöse Kirche aus dem 17. Jahrhundert, in deren Hintergrund der Fira del Ram mit seinen 890m steht.

Gutshof La Granja in Esporles

Gut speisen im Gutshof La Granja in Esporles

Vor dem modern eingerichteten Rathaus liegt ein Brunnen, in dessen Mitte sich eine Bronzestatue befindet, die durch eine Spinnerin, La Filadora, die Epoche der Industrialisierung symbolisieren soll. Wer Wert auf gutes Essen legt, sollte den in einem herrschaftlichen Herrenhaus gelegenen Gutshof La Granja unbedingt austesten. Bereits seit den 70er Jahren besteht das Landgut als eine Art Freilandmuseum.

„Die Gärten mit ihren Fontänen und Wasserspeiern lassen deutlich an die arabischen Gründer erinnern. Die Inneneinrichtung des Hauses ist bewusst treditionell gewählt, um den Besuchern einen Einblick in das gesellschaftliche Leben der Mallorquiner früherer Generationen in einer alten Possesià zeigen, in der sie einst vollkommen autark ihren Lebensunterhalt bestritten. „

Mittwochs und freitags wird zudem ein mallorquinisches Fest geboten, zu dem die Werkstätten von richtigen Schuhmachern, Webern, Töpfern und Stickerinnen in den typisch mallorquinischen Trachten bevölkert.