Mallorca – schöne Blumen- und Tierwelt

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Blumen an allen Ecken – schöne Dorfstrasse in Valldemossa, Mallorca

Diese Temperaturwerte haben natürlich auch nicht unerhebliche Auswirkungen auf die Vegetation der Insel. Wenn Ende Januar beziehungsweise Anfang Februar die berühmte Mandelblütenzeit beginnt, dann ist das gleichzeitig auch der Anfang der „grünen Jahreszeit“ auf Mallorca, die spätestens im Juli beendet ist. In den trockenen Monaten Juli und August, in denen es allenfalls zwei beziehungsweise drei Regentage durchschnittlich gibt, sind die wenigen grünen Flächen der Insel entweder die ausgeprägten Nadelwälder an der Westküste oder die künstlich bewässerten. Erst mit der meist im Herbst einsetzenden Regenzeit, die an der Westküste etwa von Oktober bis Januar und in Palma hingegen meist von Ende Oktober bis Anfang Dezember geht, beginnt die Fauna der Insel zu neuem Leben zu erwachen. Anzeichen für das Einsetzen der Periode sind die Regenfälle im Spätsommer, die sogenannten La Gota Fria (kalte Tropfen). Damit fallen die Temperaturen schlagartig bis weit unter 25°C. 2005 begannen sie bereits Ende August und sorgte besonders im Norden und Westen Mallorca für starke Überschwemmungen. Die Temperaturen sanken hier sogar auf 5 bis 10°C. Hat der Winter erst einmal eingesetzt, kann man im Tramuntanagebirge im Westen Mallorcas sogar Schneefälle erleben.

Im Sommer befinden sich die meisten Pflanzen wegen der großen Hitze und der daraus resultierenden Trockenheit in einer Vegetationspause, um überleben zu können. Die meisten Pflanzen und Früchte, die man auf Mallorca findet, sind an bestimmte Landschaftsformen und Klimazonen gebunden. In der Ebene und an den Küsten gedeihen andere Arten als im Gebirge.

Besonders häufig anzutreffen ist in der über 1.500 Arten großen Flora der Insel Mandelbäume (bis heute gibt es auf Mallorca Öfen, die sich speziell für das Heizen mit Mandelschalen eignen), Platanen, Pappeln, Zwergpalmen, Dattelpalmen, Kakteen. Strand- oder Aleppokiefern (Pinien), Baumheide, Mastixsträucher, Ruten- und Wundklee und Erdbeerbäume dagegen findet man hauptsächlich in den Küstenregionen. An den lichten Stellen im Wald wächst vielfach das sog. Pampasgras (Diß, Carrio), auch Schneidgras genannt.

Die Fauna Mallorcas ist im Vergleich weniger vielfältig und umfasst nur wenige Säugetier-, dafür aber erstaunlich viele Vogelarten.
Die bekanntesten wildlebenden Tiere sind die verwilderten Hausziegen in der Sierra de Tramuntana, der endemische Puffinus mauretanicus (Balearen-Taucher), verschiedene Purpur- und Seidenreiher, Zwergohrdommeln, Mönchsgeier und der Rosaflamingo. Darüber hinaus gibt es auf der Insel noch etliche Amphibien und Reptilien wie zum Beispiel die erst Ende der 70er Jahre des 20.Jahrhunderts wiederentdeckte endemische Mallorca-Geburtshelferkröte.