Mallorcas Inselmitte – Inca, die Symbiose von Historie und Moderne

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Inca – das Herz Mallorcas

Mit 25.000 Einwohnern ist Inca die drittgrößte Stadt Mallorcas und wird von den Mallorquinern als das Herz der Insel betitelt. Die lange Vergangenheit Incas bleibt auf den ersten Blick verborgen, da das Stadtbild durchaus von Wolkenkratzern und Gewerbegebieten durchsetzt ist. Im Gegensatz dazu erinnert der altertümlich gestaltete Ortskern um die Placa Santa Maria Major an die bewegte Geschichte. Die gleichnamige Kirche stammt aus dem 18. Jahrhundert und verfügt über einen separaten Glockenturm, der einen Besuch allemal wert ist. Bekannt ist Inca vor allem für ihre zahlreichen Lederfabriken und die keksartigen „Galletas“ aus Vollkornmehl.
Iglesia Santa Magdalena Inca Mallorca

Iglesia Santa Magdalena in der Stadt Inca auf Mallorca

Großer Beliebtheit erfreut sich auch der Donnerstagsmarkt, der Woche für Woche etliche Besucher nach Inca anzieht. Zu einem gelungenen Aufenthalt in Inca gehört es sich einmal in einem der berühmt berüchtigten Cellar vorbeizuschauen. Dabei handelt es sich um alte Weinkeller, die gleichzeitig in bewährter Restaurantmanier Köstlichkeiten der Inselküche auftischen, an denen Sie sich mit Genuss satt schlemmen können.

Sineu – der geographische Mittelpunkt der Insel

Das alte Städtchen mit seinen 2600 Einwohnern blickt auf eine Jahrhundert lange Historie zurück, die man bei einem Spaziergang durch ihre engen Gassen zu spüren glaubt. Nicht selten führt die Urlauber der Weg zur großen Pfarrkirche Nostra Senyora dels Angels. Bereits 1248 erbaut, wurde das Gotteshaus im 16. Jahrhundert nach einem Brand neu aufgebaut und es erstrahlt nun in (fast) neuem Glanz. Nicht nur die Kirche selbst ist sehenswert, auch der geflügelte Löwe Lleó de Sant Marc ist ein begehrtes Fotomotiv und direkt am Kirchplatz zu finden.

Auf keinen Fall dürfen sie abreisen ohne sich auf dem Mittwochsmarkt reich eingedeckt zu haben. Seine Tradition wird seit dem 14. Jahrhundert gepflegt und dieser Markt gehört zweifellos zu den aufregendsten seiner Sorte. Hier gibt es nichts, was es nicht gibt und sie werden von Stand zu Stand immer wieder etwas Neues entdecken. Neben Kunsthandwerk steht hier auch Vieh zum Verkauf, schließlich ist der Mittwochsmarkt der einzige Viehmarkt in ganz Mallorca. Es herrscht also sehr geschäftiges Treiben und eine herrlich chaotische Atmosphäre, die Sie mitten ins Geschehen katapultiert.

Petra – der bunte „Stein“

Eine Stadt die den Namen „Stein“ trägt muss doch einfach langweilig sein, oder? Das ist weit gefehlt! Wenn man es nicht besser weiß, meint man schnell Petra wäre einfach nur wie so viele mallorquinische Städtchen im Landesinneren. Da wären die typischen kleinen Gassen sowie der schachbrettähnliche Straßenaufbau, dem die planmäßige Gestaltung zu Grunde liegt. Erfährt man dann aber, dass aus diesem verschlafenen Örtchen der Gründer San Franciscos Frau Junipero Serra stammt, revidiert man in Windeseile seine Meinung.

Der gesamte Ort scheint seinem berühmten Sohn und Missionar gewidmet zu sein, wie beispielsweise die Pfarrkirche Sant Pere am nördlichen Rand Petras. In der neuen Fußgängerzone reiht sich überdies eine Erinnerungsstätte an die nächste. Da wäre das Museo del Padre, das sich in enger Nachbarschaft zum Geburtshaus des berühmten Missionars befindet. Nennenswert sind ebenfalls diverse Statuen, die in der gesamten Stadt verteilt stehen und die Bewohner beim Passieren stets an den berühmten Gründervater erinnern.

Ihm zu Ehren veranstalten Sie jährlich am dritten Septembersonntag die Festa de Beat Junipero Serra. Im Rahmen eines feierlichen Straßenumzugs liebevoll dekorierter Wagen feiert die ganze Stadt ihren berühmten Sohn und demonstriert ihre Hochachtung angesichts seiner großartigen Leistungen.