Valldemossa

Valldemossa, auch das „Dorf der vier Täler“ genannt, ist ein einzigartiges Meisterwerk der Harmonie. Die pittoresken Gassen, berühmten Kartäuserklöster und die wundervolle Landschaft hinterlassen einen Hauch von überirdischer Schönheit. Bereits 4.000 Jahre vor Christi Geburt ließen sich hier die ersten Menschen im Tal von Son Matge nieder, was Wandmalereien in Höhlen bekunden. Um den Eingang zum Tal von Pastoritx, den S’Estret, hinter dem Berg Puig de Na Fàtima verbirgt eine schaurig-schöne Sage. Einst sei eine arabische Prinzessin namens Fàtima auf der Flucht christlicher Königstruppen des Jaime I. mit ihrem Geliebten Amed an S’Estrer angelangt, wo sie sich beide aus den Augen verloren.

Panoramablick auf Valldemossa

Panoramablick auf Valldemossa, Mallorca

Fàtima verirrte sich in den Wäldern und ihr Geliebter, der verzweifelt nach ihr Ausschau hielt, ist nun in den Felsen eingewachsen. Sein versteinertes Gesicht scheint bis zum heutigen Tag jeden Reisenden genau unter die Lupe zu nehmen. Folgt man dem Tal von Pastoritx Richtung Norden, so gelangt man zum Valle del Teix, das in ein weiteres zauberhaftes Dorf führt, das einstige Künstler-Mekka Dejá.

Unterhalb des Ortes trennen sich die Täler von Son Marina, welches sich letztlich bis hin zur steilen Wetsküste schlängelt.

„Valldemossa selbst ist ein Dorf, das reich mit Säulen, Fassaden, kleinen Kapellen und heiligen Orten gesegnet ist, was die immense Religiösität der Bewohner bekunden soll. Im unteren Teil der Kleinstadt befindet sich die Kirche Sant Bartholomé, die anfänglich der Heiligen Maria geweiht war und das Zentrum des sozialen Lebens der Einwohner darstellt. „

Auf der Straße nach Dejá liegt eine Eremita, ein Ort de meditativen Ruhe und Besinnung, die damals wie heute von Mönchen bewohnt wird, ebenso wie das Karthäuserkloster in Valdemossa selbst. Berühmtheiten wie Frederick Chopin, Ruben Darío, Jorge Luis Borges, Bazil, Laurens, DuPont und der Erzherzog Ludwig Salvador, die sich etliche Zeit in der Gegend aufgehalten haben, sorgen dafür, dass trotz aller Entspannung das Leben nicht aus Valldemossa verschwindet.