Spanien – Costa Verde – die „grüne“ Küstenlandschaft im Norden

Am Golf von Biscaya, weit im Norden Spaniens gelegen, zeigt sich die Halbinsel von ihrer idyllischen Seite- denn der Name Costa Verde – „grüne Küste“ – spricht in der Tat Bände.

Bedingt durch die regelmäßigen Niederschläge, ist Spaniens Vegetation nirgendwo so üppig und vielfältig wie hier. Die Costa Verde nimmt aber nicht nur in Bezug auf Klima und Fauna eine Sonderstellung ein- auch der Fremdenverkehr ist in dieser Ortschaft ein anderer.

Ausritt am Strand von Ribadesella an der Costa Verde

Ausritt am Strand von Ribadesella an der Costa Verde

Die Costa Verde erstreckt sich über die autonomen Gemeinschaften Galicien, Asturien, Kantabrien und das Baskenland. Man bezeichnet diese Küste als grüne Küste, da in dieser regenreichen Region, mit einem gemäßigten Seeklima, die Landschaft deutlich grüner als in anderen Teilen Spaniens ist.

„Anspruchsvolle Individualtouristen wird es freuen, dass dieser Fleck Spaniens noch gänzlich vom Massentourismus verschont geblieben ist. Die Mehrheit der Urlauber bilden die Einheimischen selbst, die die Küste als Tagesausflugsziel ansteuern. Sie allesamt erlaben sich an den bekanntlich schönsten Stränden Spaniens, die weiterhin unverbaut und naturbelassen sind, was heutzutage durchaus Seltenheitswert besitzt. Die Strände im Osten Asturiens zwischen Llanes und Ribadesella gelten nach diversen Reiseführern als die schönsten an der Costa Verde.“

Mit einer wunderbaren Berglandschaft, grünen Weiden und den herrlichen Stränden der so genannten Costa Verde ist die spanische Region Asturien nicht nur ein Naturparadies, sie bietet auch alles was das Urlauberherz begehrt. Kanu fahren, Bergsport, die Besichtigung der vielen historischen Städte- Sportbegeisterte und Kulturinteressierte kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten.

Die Wiege des christlichen Spaniens liegt im Nordwesten und erstreckt sich zwischen dem Golf von Biskaya im Norden und dem Kantabrischen Gebirge im Süden. Asturien mit ihren rund 1.076.635 Einwohnern grenzt im Westen an Galicien, im Süden an Kastilien – und im Osten an Kantabrien.

Zu den größten Städten der Region gehört nicht nur die Hauptstadt Oviedo, sondern auch Giján und Avilés.

Kulturliebhaber wird es interessieren, dass die nördliche Küstenregion in vielerlei Hinsicht keltische Züge trägt, die sich dem aufmerksamen Beobachter vor allem im Zusammenhang mit der traditionellen Volksmusik hier und da offenbaren. Aufregend und exotisch liest sich die ortstypische Speisekarte, die dem hungrigen Gast das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Eine bekannte Spezialität ist der deftige Bohneneintopf Fabada, der all ihre Lebensgeister nach einem langen Marsch zu wecken vermag. Sehr schmackhaft ist der Kuchen aus Pastetenteig , der mit unterschiedlichen Füllungen serviert und schließlich verzehrt wird. Zu guter Letzt können Sie auf einen gelungenen Tag mit einem Glas Sidra (Apfelwein) anstoßen und ihn stets in guter Erinnerung behalten.