Sevilla – Kultur pur

Die Hauptstadt Andalusiens prägt das Bild der Region wie keine andere Stadt und gilt daher stets als ihr attraktives Aushängeschild.

Weltweit ist Sevilla bekannt als die Heimat des legendären Casanovas Don Huan und Carmen mitsamt des berühmten Barbiers- doch das ist noch längst nicht alles! Die Stadt ist außerdem als unbestrittene Metropole des Stierkampfes und des Flamencos definiert, womit Sie alles vereint, was für die temperamentvolle spanische Mentalität steht.

Sevilla - Kultur wohin das Auge reicht

Sevilla – Kultur wohin das Auge reicht

Jenseits dieser allseits bekannten Klischees, kann die facettenreiche Stadt jedoch mit noch viel mehr Überraschungen aufwarten, als sie zunächst denken mögen.

Innerhalb der letzten Jahrzehnte konnte Sevilla nämlich einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung erleben, was sich in der verbesserten Infrastruktur und diversen Modernisierungsmaßnahmen äußert- und das dürfte wohl auch die Touristen glücklich stimmen. Das charmante Bilderbuchsevilla ist nun also noch schöner als je zuvor und die Reise in jedem Falle Wert.

„Die glorreichen Festas werden in Spanien nirgendwo so gebührend und exzessiv gefeiert wie hier in Sevilla. Rund um die Uhr findet sich in der andalusischen Stadt ein Anlass, der unbedingt zelebriert werden muss. Die ungebremste Lebenslust der Spanier ist in den zahlreichen Bars, Cafés und Bodegast allgegenwärtig und sichtlich ansteckend. Das romantische Kontrastprogramm zu den ausgelassenen spanischen Nächten finden Sie beispielsweise am Ufer des Guadalquivirs und im Barrio de Santa Cruz, wo die idyllische Atmosphäre ruhige Stunden zu Zweit zulässt.“

Neben den erwähnten Vergnügungen liegt den Spaniern ein voller Magen sehr am Herzen. Doch der wird nicht mit irgendwas, sondern am liebsten mit leckeren Tapas, gefüllt. In der heißen Sommerzeit sind die geliebten Tapas das Grundnahrungsmittel der Spanier und werden schon mal den ganzen Tag über verzehrt. Eine kulinarische Kostprobe von Sevillas umschwärmter Tapa-Kultur bekommen Sie bei Tag am Besten in den Bars der Einkaufsmeile um die Calle Sierpes, am Abend vorzugsweise im Viertel Triana und Santa Cruz.

So gut gestärkt, können Sie sich auf Expedition quer durch die Stadt begeben und die interessanten Ecken Sevillas erkunden. Zu sehen gibt es großartige Monumente, die zuweilen an Sevillas ehemaligen Status als reichste Stadt Spaniens erinnern. Dazu gehört zweifellos die Cathdral Santa Maria, die verdientermaßen auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes steht. Als drittgrößte Kathedrale der Welt misst sie stolze 116m und gilt als die größte gotische Kathedrale überhaupt. Der bloße Anblick der Kirche allein ist schon umwerfend, wobei im Inneren des Gotteshauses ein weiteres Highlight auf Sie wartet. Im südlichen Querschiff der Kathedrale liegt der Sarkophag mit den sterblichen Überresten von Columbus, der jährlich viele Urlauber in die Stadt ködert. Sie alle vertrauen schließlich auf den selbstbewussten Grundsatz der Bewohner:“Quien no ha visto Sevilla, no ha visto maravilla“ – „Wer Sevilla nicht gesehen hat, der hat noch kein Wunder gesehen“.