Sitten und Traditionen - die Siesta in Spanien

Sitten und Traditionen – die Siesta in Spanien

Spanien – Sitten und Traditionen

„Die Siesta- das spanische Mittagsschläfchen. Was tut der Spanier in der Regel, wenn die sengende Sommerhitze ihren Tageshöhepunkt erreicht, die extreme Sonneneinstrahlung nahe zu unerträglich wird und der Schweiß in Strömen den Rücken hinab fließt? Richtig – der clevere Einheimische macht eine kleine Siesta, die in diesen Breitengraden als das obligatorische Mittagsschläfchen bekannt ist.“

Während diese Pause bis 2006 im Öffentlichen Dienst noch gesetzlich festgeschrieben war, ist sie lediglich nur noch eine Tradition, die aber gehegt und gepflegt wird. So ist es kein seltenes Bild, dass gesamte Ortschaften zwischen zwei und fünf Uhr Nachmittag mehr Geisterstädten als Touristenhochburgen ähneln und einen verwaisten Charakter aufweisen. Wenn also sowieso nicht allzu viel los ist, tun Sie es doch den Spaniern gleich und laden Sie ihre erschöpften Energiereserven wieder auf.

Der Flamencotanz – die perfekte Symbiose aus Temperament und Grazie

Nichts spiegelt die unbändige Lebensfreude und das ungestüme Temperament der Einheimischen eindrucksvoller wider als das spanische Aushängeschild schlechthin-der Flamencotanz. Mittlerweile auch längst von Männern ausgeführt, war diese Kunstform einst reine Frauensache, was sich mit dem Aufkommen erster Flamenco-Lokale (cafés cantantes) Ende des 19. Jahrhunderts rasch änderte.
Große Neuerungen gab es bezüglich der Begleitung des leidenschaftlichen Tanzes. Zu Beginn diente einzig und allein der eigene Körper zur Erzeugen rhythmischer Geräusche, wobei heute der charakteristische Klang der Flamencogitarre eine echte Bereicherung ist und die Tanzbewegungen würdig untermalt. Wenn Sie nun Lust auf eine authentische Kostprobe haben, sei Ihnen angeraten eher kleine Lokale und urige Bars aufzusuchen, wo noch der echte Flamenco getanzt und gelebt wird.