Der Norden der Insel im Überblick

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Puerto de la Cruz

Die „grüne Oase im Orotava-Talâ“, wie Puerto de la Cruz auch gern genannt wird, ist seit dem Vulkanausbruch von 1706, als der Hauptanlaufhafen Garachico verschüttet wurde, der wichtigste Nordhafen Teneriffas.
Hier kann man sich in dem wilden Spiel der Passatwinde mit dem sich aufbäumenden, gegen die zum Schutz errichtete Kaimauer peitschenden Meer verlieren und an der belebten Strandpromenade entlang flanieren, wo das Motto „sehen und gesehen werden“ herrscht. Dort stößt man dann unwillkürlich auf die Kapelle San Telmo, die ganz auf der schwarzen Lavamasse erbaut wurde.

Pärchen beim Tauchen auf Teneriffa

Pärchen beim Tauchen auf Teneriffa

„Wer gerne taucht bzw. schnorchelt, könnte hier seinen Meister finden, denn das ist bei einem derart starken Wellengang beileibe kein Kinderspiel.
Während der Siesta, der Zeit, in welcher die Geschäfte mittags wegen der großen Hitze für ein paar Stunden schließen, sind Besucher aber wohl mit am besten in der Altstadt aufgehoben.“

Dort am Plaza del Charco (Altstadtplatz) sitzend, den leise plätschernden Schwanenbrunnen im Hintergrund hörend und die Kirche Nuestra Senora de la Peta auf der Plaza Iglesia im Blick habend, können jederzeit an einer der vielen Bodegas kleine Snacks und Getränke erstanden werden. Und wenn man ein paar Minuten opfert, wird man auch promt belohnt, denn wie aus dem Nichts tauchen beim Fall einer Frucht vom Baum wilde Papageienvögel und Mönchsittiche auf und stürzen sich auf ihren Fang.

Bajamar

Das idyllische Örtchen Bajamar entwickelte sich, im Gegensatz zu vielen anderen Städtchen auf Teneriffa erst in den 70er Jahren von Fischer- zum Feriendorf . Daher sind besonders Besucher, welche die Ruhe und Abgeschiedenheit von den großen Touristenzentren suchen, hier genau richtig, denn die Tatsache, dass durch die heftige Brandung das Baden im Meer bis auf zwei künstliche angelegte Badeanlagen so gut wie unmöglich ist, blieb Bajamar bisher weitgehend vom Massentourismus verschont.

Die traumhafte Lage des Dorfes in unmittelbarer Nähe zum Anagagebirge und die in einiger Entfernung liegenden Naturstrände, an denen Angeln, Surfen und Tauchen nicht nur möglich ist, sondern sich gerade durch den Faktor der Abgeschiedenheit besonders eignen, laden auf einen Abstecher ein.
Sehenswert in Bajamar ist vor allem der alte Ortskern mit der ansprechenden Meerespromenade und der Wallfahrtskirche San Juan Bautista, die noch aus dem Jahre 1628 stammt.

Zudem sollte man es auf keinen Fall versäumen, den Roques de los Dos Hermanos (Felsen der zwei Brüder) in Richtung Punta del Hidalgo, von wo aus man eine herrliche Aussicht auf die Nordküste hat und direkt zum Höhlendorf Chinamada weiterwandern kann, einen Besuch abzustatten.

Will man in Bajamar gut Essen gehen, so empfehlen sich die Restaurants Falcon und Casa Europa, die vor allem für ihre äußerst freundliche Bedienung und die typisch canarischen Gerichte berühmt sind.

Güimar

Will man etwas absolut Außergewöhnliches erleben, ist es regelrecht ein Muss, nach Güimar zu reisen. Denn wo sonst hat man wohl in der Mitte der Ostküste Teneriffas die Gelegenheit, Pyramiden zu bewundern? Von Thor Heyerdahl entdeckt bilden diese terassenförmigen Inkagebilde mit astronomischer Ausrichtung besonders für Touriseten mit Interesse an der Guanchenkultur ein äußerst empfehlenswerter Abstecher.

Zudem bietet Güimar als eine der ältesten Gemeinden der Insel noch etliche andere sehr sehenswerte traditionelle Gebäude, wie zum Beispiel die beiden Kirchen Iglesia del Convento de Santo Domingo und die Iglesia de San Pedro, beide aus dem 17.Jahrhundert stammend.

Doch nicht nur wegen der vielen kulturellen Schätze ist die Stadt ein beliebtes Urlaubsziel, denn auch der herrliche Strand mit schwarzem Sand in den Klippen, die Landschaftsparks und der Malpais, ein Lavafeld in Küstennähe mit dem Vulkankegel Montana Grande, der durch eine Gasexplosion entstandenen Grotte Cueva Honda und der typischen Vulkanlandschaft ziehen viele Besucher an.

La Laguna

Die 1496 gegründete Stadt mit dem offiziellen Namen San Cristobal de La Laguna ist der einzige Bischofssitz der Insel und war somit seit 1510 geistiger und politischer Mittelpunkt Teneriffas, woraufhin 1701 Papst Klemens XI. hier den Grundstein für die erste Universität legte.

Zwar ist La Laguna seit 1721 nicht mehr die Hauptstadt der Insel, aber auch durch den Bischofssitz, den sie seit 1818 innehatte bewahrte sie sich bis heute ihren besonderen Status. Nicht zuletzt wegen ihrer vielen historischen Bauten gehört die Stadt zudem seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe, denn hier lassen sich wirklich überall Paläste, Architekturdenkmäler und traditionelle Häuser aus dem 17. und 18.Jahrhundert finden.

La Orotava

Ist man am Mirador de Humbolt oder besser gesagt am Humboldtblick angelangt und genießt die sich einem bietende Aussicht auf die gesamte Küste, so befindet man sich in La Orotava im Orotavatal. Schon Alexander Humboldt, nach dem der Ausblickspunkt benannt wurde, weil er vor etwa 200 Jahren an eben dieser Stelle die reizvolle Lage bestaunte, war angetan von diesem Ort und das nicht ohne Grund.

Nicht nur die durch das feuchte Klima begünstigte abwechslungsreiche Vegetation, sondern auch die alljährliche Fronleichnamprozession können sich sehen lassen. Zu dieser werden jedes Mal tausende von Blüten und feingemahlenes buntes Vulkangestein zu Teppichen gestaltet und einzigartige Ornamente und Heiligenbilder erschaffen, wobei das Hauptaugenmerk auf einem sich auf dem Rathausvorplatz und der Plaza befindenden aus Lavabrocken bestehenden Monument liegt.

Diese Tradition reicht bis weit in das 19. Jahrhundert zurück, dauert aber jeweils nur ein paar Tage an.

Zusätzlich gibt es in La Orotava noch den Botanischen Garten und einige historische alte Gebäude wie zum Beispiel den Palacio Municipal oder die alte Kirche zu besichtigen.

Los Realejos

Sich zusammensetzend aus mehreren einzelnen Siedlungen am Meer und ohne festen gewachsenen Ortskern verschafft Los Realejos mit seinen bis zu 70 traditionellen Festen jährlich vielen Urlaubern Gelegenheit, die lebhafte Seite Teneriffas kennen zu lernen.   Mit seiner hauptsächlich modernen Architektur, den duzend kleinen Lokalen, die abends zu einem gemütlichen Glas Wein einladen und den Stränden mit dem typisch dunklen Sand vulkanischen Ursprungs an denen man gut Gleitschirm- oder Drachenfliegen kann, ist Los Realejos eine Stadt, die unternehmungsfreudigen Urlaubern, die sich nicht ausschließlich für die Schönheit der insulanischen Natur interessieren, ein gutes Reiseziel.

Santa Ursula

Bekannt ist diese Region für ihre Vielfältigkeit: Auf der einen Seite das Meer, auf der anderen das raue und kantige Gebirge.

Ideal für Besucher, die einen echten Wellnessurlaub wünschen, denn in diesem Ort wird nicht nur ein sehr delikater Wein angebaut, den überall man in den vielen kleinen Bodegas verköstigen kann, sondern auch etliche kanarische Spezialitäten.

Direkt in Santa Ursula kann man sich eine kleine Kirche aus dem 17. Jahrhundert mit seinen schönen Heiligenfiguren aus Elfenbein, Holz und Marmor zu Gemüte führen, oder ihn einfach als Ausgangspunkt für Wanderungen und Tagesausflüge zum Beispiel zum Teide- Nationalpark oder zum berühmten Humbolt- Blick nutzen.

Tacoronte

Tacoronte ist eine international konkurrenzfähige Weinhochburg, die sich mit ihrer fabelhaften Kulisse mit Blick auf das Gebirge, den Teide und die Nordküste der Insel einen Namen schuf.

Beliebt ist hier vor allem der Bauernmarkt, auf welchem man typisch einheimischwe Produkte erstehen kann und die vielen Events wie beispielsweise das Weinfest im Mai, auf dem der beste Wein der Region prämiert wird.

Sehenswertes in Tacaronte sind das Casa del Vino, in dem man alles über den kanarischen Wein bis zur heutigen Zeit erfährt, die Iglesia El Cristo de los Dolores, ein ehemaliges Augustinerkloster mit farbigen Mudejardecken, einem barocken Altaraufsatz und einer außergewöhnlichen Darstellung Christi im Inneren und die Santa Catalina, in der sich die Figur der Schutzheiligen und große bemalte Holzaltäre befinden.

Candelaria

 Die heilige Candelaria, welche als der Namensgeber für diese zauberhafte Stadt diente, machte sie regelrecht zu einem Wallfahrtsort, da bis zum heutigen Tag jedes Jahr im August hunderte von Gläubigen hierher pilgern, um in einem großen Fest mit ausgelassener Fiesta der Schutzpatronin der Insel zu gedenken.

Durch das äußerst milde und trockene Klima ist diese Gegend mit seiner schönen Landschaft, welche man mittels diverser Wanderpfade sehr gut erkunden kann, ideal für einen Urlaubsaufenthalt gleich zu welcher Jahreszeit. Neben der bereits erwähnten Heiligen kann man dort aber auch noch ehemalige Guanchenkönige als Statuen bewundern und den weitläufigen Strand mit seinem feinen schwarzen Sand genießen.