Teneriffa – La Matanza

La Matanza ist eine Stadt, die auf eine wilde Eroberungszeit zurückblicken kann, denn 1494 überfielen genau an diesem Ort die Spanier die Ureinwohner der Insel, die Guanchen.

Aus dieser Zeit sind auch noch diverse Gebäude erhalten geblieben wie zum Beispiel die Wallfahrtskapelle mit zwei traditionellen Wohnhäusern.
Für den nötigen künstlerischen Aspekt sorgen zweifelsohne die Skulpturen von Mariano Benlliure, welche sich in der nach einem Brand am 25.Juni 1936 von dem Architekten Enrique Rumeu de Armas restaurierten Viera, (Kirche mit drei Schiffen) befinden.

Zu Beginn des letzten Jahrhunderts wurde die Stadt deswegen sogar offiziell zur Historischen Stadt ernannt.

Geographisch betrachtet liegt La Matanza in der fruchtbaren und mit Bananenplantagen und Weinfeldern übersäten Region Acentejo zwischen dem Teidemassiv und der Felsküste, was einen Höhenunterschied von 1.500 Metern ausmacht.

„Naturliebhaber kommen an diesem wunderbaren Fleckchen Erde voll und ganz auf ihre Kosten, denn der gesamte Küstenabschnitt, der unter Naturschutz steht, bietet einen idealen Lebens- und Zufluchtsraum für viele Seevögel und genug Platz für typische Pflanzen.“

Der obere Gemeindeteil von La Matanza ist Teil eines Großschutzgebietes, namentlich bekannt als der Naturpark von Laderas de Santa Ursula. Dadurch, dass die Stadt sich aber in unmittelbarer Nähe zu Tacaronte befindet, bietet sich Besuchern hier die Gelegenheit, nicht nur einen geruhsamen Urlaub im Herzen der Natur zu verbringen, sondern gleichzeitig auch etwas von dem in den größeren Städten herrschenden Trubel der spanischen Lebensfreude mitzunehmen.

Auch für die Freunde des Gaumenschmauses ist bestens gesorgt, denn in der Casa Juan Ahumadero kommen besonders Liebhaber von Meerestieren aller Art bei den angebotenen 12 Fischsorten voll und ganz auf ihre Kosten.